Im November 2025 fand an der Hochschule Kaiserslautern das 2. Symposium der Wirtschaftsinformatik statt. Die Veranstaltung widmete sich der Frage, wie sich Künstliche Intelligenz im Spannungsfeld von technologischer Innovation und regulatorischen Rahmenbedingungen verantwortungsvoll gestalten lässt.
Prof. Dr. Jan Conrad stellte im Rahmen des Symposiums seinen Vortrag „Neues von FAIRD“ vor und gab Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Projekts FAIRD. Ziel von FAIRD ist es, Large Language Models (LLMs) in einer lokalen, datenschutzkonformen Umgebung nutzbar zu machen und deren Antworten stärker kontextbasiert und überprüfbar zu gestalten.
Technisch basiert FAIRD unter anderem auf dem Konzept der Retrieval-Augmented Generation (RAG). Dabei werden Sprachmodelle mit einem lokalen Dokumenten- und Vektorspeicher kombiniert, sodass Antworten nicht nur generisch generiert, sondern mit konkreten, referenzierbaren Inhalten angereichert werden können. Insbesondere für Forschung und Lehre eröffnet dieser Ansatz neue Möglichkeiten einer kontrollierten und transparenten KI-Nutzung.
Ein begleitender FAIRD-Stand im Foyer des Audimax ermöglichte es den Teilnehmenden, das System direkt auszuprobieren. Nicholas Grund und Eric Gaida präsentierten das Modell vor Ort und führten zahlreiche Gespräche mit interessierten Besucher:innen. Das erhaltene Feedback liefert wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung.
Das Symposium hat erneut gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft ist – insbesondere bei Themen wie KI, Regulierung und verantwortungsvoller Technologiegestaltung.


